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Zwei Welten: Die zehnte Generation I

Artikel 5 VON 5
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Autor Michael Georg Spitzer
Urban Fantasy
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Sofort lieferbar Gewicht: 0.62 kg

Zwei Welten: Die zehnte Generation I (Band1) - Taschenbuch

In einem Verbund von magisch begabten Menschen wird alle zehn Generationen ein Kind geboren, bei dem die Fähigkeiten besonders stark sind. Als die 17-jährige Charlotte Shearer in diese Gesellschaft eingeführt wird, beginnt für sie ein neues, von ungewohntem Wohlstand geprägtes Leben. Doch schon bald muss sie erkennen, dass dieser Luxus ein Opfer von ihr verlangt, welches sie nicht zu bringen bereit ist.

Um dieser Forderung entgegentreten zu können, bleibt ihr keine andere Wahl: Charlotte muss ihre Fähigkeiten einsetzen.

Produktinformationen:
  • Auflage: 1 (2. September 2017)
  • Autor: Michael Georg Spitzer
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 644 Seiten
  • Größe: 12,1 x 4,3 x 19 cm
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Tanja schreibt: 16.05.2018
Tanja Christmann (TC´s gemütliche Leseecke)

Titel: Zwei Welten – Die zehnte Generation I
Autor: Michael G. Spitzer
Verlag: Hybrid Verlag
von mir gelesenes Format: Print


Cover:
Eine Frau steht im Wasser... fast scheint es, als ob sie ein wenig verträumt zur Seite, das Wasser glitzert auch so schön, als würde es das verträumte unterstützen wollen. Allerdings könnte die Frau auch auf der Seite etwas entdeckt haben, was sie beobachtet. Das möchte ich der Fantasie des Lesers überlassen.
Aber was ich Euch versprechen kann: das Cover passt zu 100% zu dem Inhalt des Buches. Wirklich sehr gut gewählt. Wer das Buch gelesen hat, der wird dann auch erkennen, dass das Cover passt.


Zum Inhalt mit meinen Worten:
Charlotte wächst bei Ihrer Mutter auf, was nach dem Tod ihres Vaters sehr schwer ist. Sie wird von ihrer Mutter „gezüchtigt“ bei jedem Ungehorsam. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag bringt ihr älterer Bruder David sie weg um sie in die „Gesellschaft“ einzuführen. Hierbei handelt es sich um die Gesellschaft von magisch begabten Menschen. Denn laut einer Prophezeihung soll Charlotte etwas ganz besonderes sein.
Wie wird plötzlich in Luxus gehüllt. Doch Charlotte ist solch ein Luxus nicht gewöhnt.
An ihrem 18. Geburtstag erhält sie ihre Begabung. Doch ist Charlotte bereit dieses Leben so zu führen wie es für sie vorgegeben wird? Oder wird sie ihre Fähigkeit einsetzen um dem vorgegebenen zu entfliehen?


Mein Fazit:
Die Namen in dem Buch sind teilweise sehr alt, was aber auch daran liegt, dass es diese magische Gesellschaft bereits seit rund 450 Jahren Bestand hat. Trotzdem finde ich hat der Autor hier wirklich sehr schöne Namen gewählt und es für mich als Leser sogar geschafft dass ein Protagonist darin sein Gesicht in meinem „Kopfkino“ getragen hat. Das Kopfkino habe ich ja bei jedem Buch, nur hier ist es wirklich erstmals gelungen, dass der Autor sich darin integrieren konnte.
Ich finde dass Charlotte sich in der Geschichte sehr stark entwickelt hat... Sie zu begleiten war so schön, dass ich ab und zu dachte, ich bin so tief in der Geschichte, dass das Buch nie ein Ende finden würde... Aber zu keinem Zeitpunkt war mir beim lesen langweilig
Das Verhältnis von der Mutter und Charlotte ist sehr gewaltgeprägt...
Dass Charlotte die ganze Zeit über eine sehr gute Freundin hatte die ihr schon zu dieser Zeit zur Seite stand und auch in der Gesellschaft als Freundin zur Seite steht fand ich sehr schön.
Was sehr zu denken gibt, sind die Ansichten der Gesellschaft... Hier habe ich mich teilweise die ca 450 Jahre, die diese Gesellschaft besteht zurückversetzt. Aber genau das ist das was der Autor bestimmt bezwecken wollte und auch schaffte zu erzeugen.
Dass sich das bisher noch niemand auflehnte, hat mich echt gewundert.
Und auch dass Charlotte sich nicht in dieses Muster zwingen lassen möchte.. Aber der Kampf den Charlotte ausfechten muss... einfach wunderbar zu lesen.
Ich fand dass das Buch einen so tollen Schreibstil hat, dass ich sehr leicht in das Buch rein gefunden habe und am Ende mega traurig war, weil das Buch einfach zu Ende war...
Aber: Zwei Welten – Die zehnte Generation I ist für mich ein gelungener Auftakt. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil um zu erfahren wie die Geschichte um Charlotte weitergeht.
Was ich sehr toll finde, sind die „alten Gesellschaftlichen“ Werte, die hier aufgegriffen werden, da es diese Einstellung auch heute immer noch irgendwo gibt. Von daher fand ich es super, dass dieses Thema auch in dem Buch nicht beschönigt wurde.
Wer Fantasy liebt, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Und nicht von der Seitenzahl abschrecken lassen... beim lesen verfliegen diese.
Für mich bekommt dieses Buch verdiente 5 von 5 Sternen.


Mein liebstes Zitat aus dem Buch:
Mein heutiges Zitat habe ich gewählt, da die Freundin von Charlotte etwas sagte, was ich bereits bei meinem Fazit beschrieben habe...
„Was ist nur aus dir geworden? Als ich dich kennenlernte hattest du eigentlich Schiss vor jedem und nun, seit du in dieser komischen Gesellschaft bist, bietest du allen die Stirn.“
Anja schreibt: 08.05.2018
Inhalt:

Charlotte weiß gar nicht wie ihr geschieht, als sie durch ihren Bruder Daniel von ihrer Mutter weggeholt wird.
Jahrelang hat sie die Misshandlungen dort ertragen und ist dadurch zwar ein starker Mensch geworden, allerdings hat sie nie gelernt für sich selber einzustehen oder etwas für sich selber zu fordern. Diese Eigenschaft wurde erfolgreich "weggeschlagen"...

In der Gesellschaft angekommen, muss die Protagonistin sehr schnell feststellen, dass es nicht viel anders als zu Hause ist.
Frauen haben zu funktionieren und zu gehorchen. Männer sind die, die das Sagen haben und bestimmen wie alles läuft.
Charlotte erfährt, dass sie bereits im Alter von neun Jahren einem Mann versprochen wurde und keine Chance hat diese Verbindung nicht einzugehen. Sie begehrt auch nicht auf, sondern nimmt es hin und durchläuft brav die ihr zugedachte Erziehung als "Vorzeigefrau".

Während der Geschichte erfährt man noch viele andere dunkle Dinge, die dort erlaubt sind und wie die Gesellschaft strukturiert ist.
Häufig habe ich die Luft angehalten und gedacht: Das steht da jetzt nicht wirklich....

Wir erleben aber auch wundervolle Dinge: Heilung von Wunden durch Hand auflegen, Energieschübe wenn man sich müde fühlt, Gedanken die gelesen werden können, Freundschaft, Treue und Verbundenheit.
Aber es gibt nicht nur diese Gesellschaft, sondern auch einen abgesonderten Teil.
Diese Splittergruppe wird geführt von Angelo und seinem Sohn Marcus und immer an der Seite von Marcus befindet sich Emily. Gerade Angelo und Emily demonstrieren, dass die Gaben nicht nur für Gutes verwendet werden können.

Diese Teilgesellschaft stellt die böse Seite der Macht dar und scheint vor nichts zurück zu schrecken, um Charlotte auf ihre Seite zu ziehen.
Aber wie immer muss man sich fragen, was ist gut und was ist böse?
Gibt es nicht doch einen Graubereich?

Fazit:

Mit dieser Geschichte hat Michael G. Spitzer einen fulminanten Auftakt dieser Reihe geschrieben, die uns in die Gesellschaft der Begabten einführt.
Auch wenn viele Ansichten und Einstellungen der Gesellschaft sehr antiquiert sind, haben wir hier eine Urban-Fantasy-Geschichte, die in unserer Zeit in London spielt.

Charlotte ist zu Beginn ein Mädchen, das ich gerne hätte schütteln und anschreien wollte mit den Worten:
Steh endlich für Dich ein!
Lass Dich nicht so rum schubsen!
Du bist etwas Besonderes!

Die Entwicklung, die die Protagonistin macht, ist erstaunlich und am Ende haben wir eine junge Frau, die für Ihre Rechte und Ihre Ansichten eintritt und dafür einen hohen Preis zahlen muss.

Ihr werden tolle Charaktere zur Seite gestellt, die Ihr treue Freunde sind und sie bis zum Ende hin begleiten.

Eigentlich wollte ich das Buch am ersten Abend nur kurz anlesen, doch bevor ich mich versehen hatte, war ich auf Seite 196. Das Buch hat einen Sog auf mich ausgeübt, wie ich es bei dieser Geschichte nicht erwartet hatte...

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto spannender wird es und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Ich bin atemlos durch die Seiten geflogen, habe mitgefiebert, mitgekämpft und hatte Tränen in den Augen.
2.15 Uhr nachts habe ich das Buch zugeschlagen und war oder besser bin es immernoch: FASSUNGSLOS!

Wie kann Michael G. Spitzer dieses Buch so enden lassen?
Anscheinend haben Autoren schonmal eine leicht sadistische Ader, was das Quälen von Lesern angeht.

Ein Buch, das mich auf allen Ebenen angesprochen hat.
Spannung, Fantasy und Liebe ist vertreten und das in einer wunderbaren Mischung.

Der Schreibstil von Michael G. Spitzer ist flüssig und sehr gut verständlich. Man hat durch die Sprache den Eindruck mitten in der Geschichte zu stecken und sie unterstützt die einzelnen, wirklich gut ausgebauten, Charaktere und die Story im Ganzen hervorragend.

"Zwei Welten - die zehnte Generation Teil 1" ist das Debüt von Michael G. Spitzer mit einem Verlagsbuch und ich kann es voll und ganz verstehen, dass der Hybrid Verlag dieses Werk in sein Programm aufgenommen hat.

Da die Geschichte hier noch nicht zu Ende erzählt ist, endet das Buch mit einem ziemlichen Cliffhanger und ich habe keine Ahnung wann die Fortsetzung erscheinen wird, auf die ich jetzt sehnsüchtig warte.