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Myzel

Artikel 1 VON 1
Zoom
Autor Stefan Lochner
Science-Fiction: Nahe Zukunft
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Sofort lieferbar Gewicht: 0.752 kg

Myzel - Taschenbuch

Die Exkursion auf die Schwäbische Alb ist für den Studenten Boris völlige Zeitverschwendung. Die Idee seines Professors, dass sich dort eine bislang unbekannte Lebensform verbirgt, ein Hirngespinst. Doch in dem kleinen Bauerndorf scheint mehr vor sich zu gehen als erwartet. Personen verschwinden und die Bauern bilden eine Mauer des Schweigens. In einer nahegelegenen, verlassenen Fabrik versucht Angelique derweil einen Neustart nach ihrem Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu. Doch der Job als Aushilfskraft bei dem schrulligen Forscher Malte von Seesen erweist sich als weitreichender als gedacht. Ist es Zufall, dass Malte gerade sie als Haushälterin angestellt hat? Als vermummte Polizisten die Region abriegeln, verwandelt sich die beschauliche Gegend in einen Ort, an dem nur mehr eines zählt: Überleben.

Produktinformationen:
  • Auflage: 1 (15. Nov. 2018)
  • Autor: Stefan Lochner
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Größe: 12,1 x 1,8 x 19 cm

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Robby schreibt: 27.02.2019
Ein Kommentar einer Leserin, vielen Dank.

Ich habe den Roman gelesen und war in vielen Details begeistert. Die Umstände, Szenarien, Gespräche und Darstellungen der persönlichen Beziehungen lassen auf eine gute, kritische, politische, psychologische und umfassende Lebenserfahrung des Autors schliessen.

Viel Kritik kommt in die Handlung eingewoben zum Ausdruck, sei es z.B. über die Kirche, den Polizeistaat, das Verhältnis der Städter und Landbewohner untereinander, dem Wissenschaftsbetrieb, dem Wesen der Männer und Frauen, dem Geschlechterkampf grundsätzlich. Was mir besonders gefiel war die Herzlichkeit und Klugheit bei Menschen, denen man das nicht zutraute und welche im Allgemeinen geringe Wertschätzung erfahren; wie Angelique ...

Es sind mitunter lustige pointierte Dialoge, die mich zum Lachen brachten.

Zwei Dinge sind für mich auffällig überrepräsentiert und mitunter langatmig gewesen: die oft brutalen Kämpfe und das intensive Liebesleben.

Bei genauerem Überleben ist das allerdings folgerichtig, wenn man bedenk, wobei es in der Evolution geht. Es geht um Arterhaltung um jeden Preis und Fortpflanzung.

Die eigentlichen Sieger und Sympathieträger sind die 'Wesen', sie lieben aufrichtig, sind hilfsbereit, wunderschön, fast unzerstörbar und dem Menschen in vielem überlegen. Darüber hätte ich gerne so viel mehr gelesen.

Der Mensch ist oft brutal und macht das kaputt, was so wertvoll ist. Die Natur. Er nimmt sich selbst die Lebensgrundlage ... aber die Natur wird überleben.

Umso schöner, dass das alles in der Einsamkeit der Schwäbischen Natur-Landschaft spielt.

Ich werde das Buch weiterempfehlen, auch weil ich so viele Baden-Würtemberger kenne ...

Sabine